Verhalten auf dem ersten Date

Wir alle kennen das Gefühl: nach vielen, netten Nachrichten und vielleicht auch ein paar Telefonaten steht das erste Date an – und die Aufregung ist allgegenwärtig. Was ziehe ich an? Wo findet das Treffen statt? Worüber sprechen wir? – Das sind nur ein paar der vielen Fragen, die einem vor dem ersten Date durch den Kopf gehen.

Du findest hier das Gedächtnisprotokoll aus einem Coaching mit einer meiner Klientinnen. Sie hatte genau diese Frage auf dem Herzen. Ihren Namen habe ich aus Gründen der Privatsphäre geändert.


"Wie verhalte ich mich auf dem ersten Date"?

Nicole: Ich weiß nicht worauf ich morgen beim Date achten sollte.

Darius: Was ist das denn für ein Mann?

Nicole:  Eine gute Freundin von mir hat mir dieses Blinddate organisiert. Sie meinte wir passen gut zusammen. Sowas hatte ich noch nie. Deswegen bin ich etwas verunsichert. Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll… Kannst du mir da einen Tipp geben?

Darius: Natürlich. Ich glaube, einer der für mich schönsten individuellen Wahrheiten ist: Beim Falschen kann man nichts richtig machen, und beim Richtigen kann man nichts falsch machen. Deswegen ist es gar nicht so mega kompliziert, was man auf einem Date machen sollte oder was nicht. Wenn ihr gut harmoniert miteinander, harmoniert ihr miteinander. Was mir sehr hilft, ist, wenn ich mir vor dem Date einfach nochmal ein bisschen Zeit nehme für mich selbst, damit ich nicht gehetzt dort ankomme, damit ich nicht irgendwie gestresst dort ankomme. Ich mache super gerne die Zwei-Minuten-Meditation zum Beispiel. Damals kannte ich sie noch nicht, als ich diese Art von Dates gehabt hatte. Aber heute vor Dingen, die mir wichtig sind: Egal, ob ich Freunde treffe, ob ich Zeit mit meiner Verlobten verbringe, ob ich Einzelcoachings habe, ich mache ganz, ganz häufig einfach davor die Zwei-Minuten-Meditation. Ich weiß nicht, ob ich dir schon mal davon erzählt hatte.

Nicole:  Du hast mir noch nicht davon erzählt aber ich habe sie in der Heldinnenreise gemacht. Dort hast du doch ein Video dazu gemacht, richtig? 

Darius: Genau. Diese Meditation mache ich ganz, ganz oft. Einfach, um mich selbst nochmal bewusst im Moment ankommen zu lassen und mich nochmal bewusst innerlich auszurichten. 

  • Mit welchem Gefühl möchte ich denn jetzt in diese Situation reingehen? 
  • Was möchte ich aus dieser Situation vielleicht noch mit rausnehmen? 

Aber vor allem: 

  • Was möchte ich denn geben? 
  • Wie möchte ich mich da drin fühlen? 

Und dann versuche ich, das Date oder das Treffen so zu starten. Und das gelingt mir oft viel, viel besser, wenn ich mir vorher noch diese zwei Minuten Zeit nehme. Das ist super simpel, aber höchst effektiv. Die meisten anderen Mentaltechniken sind sehr kompliziert und oftmals, nicht so effektiv. Eine andere Sache ist natürlich die Pünktlichkeit,  aber ich hoffe, das sind Selbstverständlichkeiten. Oder was genau interessiert dich?

Nicole: Eigentlich möchte ich gerne die Angst wegkriegen. Ich hatte schon einige Zeit keine Dates mehr. Deswegen bin ich verunsichert und weiss nicht wie ich mich verhalten soll. 

Darius: Das glaube ich auch dir. Natürlich kann das ein bisschen verunsichernd sein.  Wir fragen uns. "Wie ist das denn? Mag der mich? Werde ich ihn mögen? Was ist wenn er mich nicht mag?. Und das ist alles neu. Ich kann dich aber beruhigen. Es gibt eine sehr unangenehme Wahrheit im Kontext Dating. Die will niemand hören, die ist aber trotzdem meiner Meinung nach sehr wahr. Auch wenn wir sie nicht hören wollen. 

“Der andere entscheidet immer selbst, wie er Dinge interpretiert.” 

Lass mich dir erklären. Mal angenommen, du ziehst dich nach einem Date etwas zurück, dann kann der andere das interpretieren als "Ah, sie mag mich so sehr, dass sie jetzt besonders interessant sein will. Deswegen zieht sie sich zurück.". Oder du bist ganz das Gegenteil und biederst dich nahezu schon an. Dann könnte jemand auch sagen: "Ah, krass, sie biedert sich voll an. Bestimmt, weil sie keine Lust auf mich hat und will, dass ich mich von ihr distanziere, weil ich gelangweilt von ihr bin.". 

Das heißt, egal, was du machst: Der andere kann sich das immer frei wie Pippi-Langstrumpf imnterpretieren, wie er es will. Und die Menschen nutzen dieses Recht ziemlich intensiv. Das ist leider so. 

Sich also zu fragen, Wie kann ich es machen, damit XYZ passiert, mag bis zu einem gewissen Punkt funktionieren. Ich glaube, generell sollten wir uns aber viel öfter fragen: Wie möchte ich denn Beziehungen leben? Und wie möchte ich denn sein? Und das dann dem anderen zeigen. Weil dann kann der andere sehen: Wie ist die Frau denn? Und mag ich das, oder mag ich das eben nicht?

Nicole: Also, letztendlich ist es eigentlich völlig wurscht, was ich jetzt mache: Die Sache ist, was möchte ich und wie möchte ich mich fühlen, sozusagen? Weil egal was, er interpretiert es sich ja eh für sich selber.

Darius: Exakt so. Das ist sehr befreiend.

Nicole: Das ist tatsächlich sehr befreiend.

Darius: Und das schönste ist: Wenn wir das so machen, dann haben wir sogar noch die höchste Wahrscheinlichkeit, dass der andere das gut findet, weil selbst wenn es nicht sein perfekter Wunsch ist, kann es doch trotzdem durch die Authentizität und die Einzigartigkeit etwas ganz Besonderes sein. Und 80 Prozent richtig kann absolut ausreichend sein, sogar 60 Prozent richtig kann absolut ausreichend sein, wenn jemand etwas mit Liebe ganz toll tut. Wir verlieben uns auch in die Energie und das Lebensgefühl, das jemand ausstrahlt. Auch wenn er Dinge tut, die nicht unsere Lieblingsdinge sind, kann er sie durch Leidenschaft wundervoll machen. Dann freuen wir uns ja trotzdem.

Nicole: Das stimmt, das ist wirklich schön.

Darius: Ja, also wir sollten jetzt natürlich nicht von einem Extrem ins andere Extrem fallen und einfach nur noch sagen: "Ey, fuck it, mir doch egal was du denkst. Ich kümmere mich nur noch um was ich will.". Darum geht es natürlich auch nicht. Aber wir sollten eben mehr schauen: Was für ein Mensch möchte ich denn sein? Und wie würde dieser Mensch sich denn jetzt verhalten? Und wenn man da so ein bisschen vernünftig ist, dann kommen bei diesen Gedanken sinnvolle Sachen raus.

Dinge wie: liebevoll, respektvoll, ehrlich, authentisch oder wie auch immer. Und so verhält man sich dann. Und nach einiger Zeit beginnt die Welt um uns herum  uns dies zu spiegeln. Im Kleinen, aber auch im Großen. Und das ist viel einfacher und viel effektiver, als sich Gedanken zu machen: Was kann ich denn jetzt sagen, oder was kann ich denn jetzt tun, damit ich XYZ erreiche?

Nicole: Das ist echt spannend, weil das heißt, ich kann ja wirklich sein, wie ich bin. Und das passt ja zum eingangs Gesagten: Wenn es der Richtige ist, kann Ich nichts falsch machen. Und wenn es der Falsche ist kann ich nichts richtig machen.

Darius: Exakt, das ist sehr viel entspannter.

Nicole: Dann kann ich wirklich aus dem Herzen agieren und kann wirklich das machen, was ich fühle, ohne das nochmal zerdenken zu müssen.

Darius: Und das Schöne ist: Die Menschen in deiner Umgebung merken das ja auch, die nehmen ja wahr, dass da jemand ist, der aus dem Herzen frei handelt. Und das ist super attraktiv. Das ist eine super schöne Energie, um mit jemandem Zeit zu verbringen. Ich bin gerne mit Menschen unterwegs, die mit einem liebevollen und offenen Herzen leben… und das geht den meisten Menschen so. Weil die sind ehrlich und authentisch, die sind fröhlich, die sind gut gelaunt. Die haben auch mal schlechte Tage. Aber dann sind sie eben ehrlich schlecht gelaunt. Das ist auch okay. Weil wir einfach merken "Hey, das ist ein ehrliches, offenes Herz da einfach."., Und damit gehen wir gerne in Verbindung.

Nicole: Das ist total schön, Darius.

Darius: Ja, ich finde das auch sehr schön.

Nicole: Das habe ich so noch gar nicht wahrgenommen. Weil ich viel zu viel Angst hatte. Ach, krass, siehst du, dann werde ich ihm jetzt einfach mal vom Herzen schreiben.

Darius: Ja, weil das Schöne ist: Man hat immer das Gefühl und das ist ein riesengroßer Denkfehler, unser Gehirn ist irgendwie so trainiert, in richtig und falsch zu kategorisieren. Aber das ist ja nicht der Fall. So funktioniert die Welt ja nicht, es ist ja nicht Strom an, Strom aus. Das funktioniert vielleicht bei einer Glühbirne aber nicht in zwischenmenschlichen Beziehungen. In zwischenmenschlichen Beziehungen kann ich jetzt just im Moment wahrscheinlich 50 Sachen, fünfzig verschiedene Sachen machen, die meine Beziehung sofort beenden würden und 50 Sachen machen, die dafür sorgen würden, das Freya sich ganz krass von mir geliebt fühlt. Das könnte ich wahrscheinlich in den nächsten fünf Minuten machen. Also nicht 50 auf einmal, aber 50 verschiedene könnte ich starten. Und es gibt so viele Möglichkeiten, dass es ganz, ganz viele Möglichkeiten gibt, auch richtig zu handeln. Und da gibt es nicht die eine, die am richtigsten ist. Es gibt ganz viele tolle, richtige Optionen. Und ich nehme einfach eine von den vielen tollen richtigen Optionen.

Nicole: Das ist echt entspannt.

Darius: Ja. Und manchmal mache ich vielleicht auch einen Griff ins Klo, aber dann ist halt die nächste Wahl wieder besser. Das passiert leider auch manchmal, aber das ist auch okay. Wir müssen ja nicht perfekt sein. Wir dürfen Mensch sein und wir dürfen die menschlichen Erfahrung, die wir machen in unserem Leben auch genießen.

Nicole: Ja, unbedingt, wir wollen es ja intensiv und nicht sicher, also ich zumindest. Das ist total entspannt, ich bin gerade echt völlig baff.

Darius: Das freut mich sehr.

Nicole: Man liest solche Sprüche und so. Ich fühle es gerade so, dass sich das gerade echt frei anfühlt, also jetzt gerade im Moment…

Nach einigen weiteren Worten beenden wir das Coaching. Nicole ist zuversichtlich, entspannt und vorfreudig auf das Date. Verflogen ist die Unsicherheit, Unruhe, Nervosität und Angst. 

Manchmal kann es so einfach sein. Ich hoffe dieser Coaching Auszug hat dir dabei geholfen entspannter mit Dates umzugehen. Falls du das Bedürfnis haben solltest, mit mir persönlich zu arbeiten lass uns dazu gerne einmal unverbindlich sprechen. Ich würde mich von ganzem Herzen freuen dir in deinen Beziehungsthemen helfen zu dürfen. 

Von Herzen alles Liebe, Darius


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