Dein Schritt für Schritt Plan gegen Einsamkeit …

Wir alle kennen dieses Gefühl: Einsamkeit. Manchmal fühlt man sich alleine. Vielleicht ist der Partner gerade auf Geschäftsreise oder es gibt überhaupt keinen Partner. Unsere Kinder sind ausgezogen oder Verwandte sind gestorben, die einem sehr nahe standen.

Was macht man, wenn man sich alleine fühlt? Wie sorgt man dafür, dass es einem wieder besser geht - dass man sich wieder am Leben erfreuen kann?

Ich habe dir heute eine kleine Schritt für Schritt Anleitung mitgebracht, die du benutzen kannst, wenn du dich das nächste Mal einsam fühlst.

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Erster Schritt: Akzeptanz​

Der wichtigste Schritt bei jedem Gefühl das auftauchen kann ist Akzeptanz. Wenn du dich einsam und allein fühlst, dann wird die Situation nur noch schlimmer, wenn du sie ablehnst. Mach dir im ersten Schritt bewusst, dass die Einsamkeit da ist und lade sie ein.

Einsamkeit ist ein Gefühl wie jedes andere Gefühl auch und nur wenn du es akzeptierst und zulässt, kannst du damit gesund umgehen. Stell dir vor, dass du auf die Einsamkeit noch einen riesigen Berg Ablehnung und Wut drauf packst. Wie würdest du dich dann fühlen?

Mit Einsamkeit können wir umgehen. Womit wir nicht umgehen können sind die Emotionen, die auftauchen, wenn wir Einsamkeit ablehnen.

Akzeptiere die Einsamkeit und auf zu Schritt 2 …

Zweiter Schritt: Verbinde dich …​

Natürlich, wenn du dich einsam fühlst, dann ist es wichtig, andere Menschen um dich zu haben. Was dir allerdings nicht helfen wird ist, wenn du in die Innenstadt fährst, shoppen gehst oder ein öffentliches Event besuchst. Auch wenn du unter Massen von Menschen bist, wirst du dich immer noch einsam fühlen. Außer …​

Du verbindest dich auf einer tieferen Ebene mit einem Menschen. Sicherlich kennst du das: Es geht dir schlecht und sobald du dich geöffnet hast, dich verletzlich gezeigt hast und über deinen emotionalen Zustand geredet hast, ist es meistens besser.

Deswegen ist es so wichtig, dass du nicht mit vielen Menschen zu tun hast, sondern mit einem, dem du dich wirklich öffnen kannst. Sich verletzlich zeigen verbindet uns alle, denn wir alle kennen das Gefühl: Wir alle fühlen uns mal verletzlich. Indem du dich öffnest und dich verletzlich zeigst gibst du der anderen Person indirekt die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.

Als Folge entsteht zwischen euch eine enge Verbindung und du fühlst dich nicht mehr einsam, sondern verbunden.

Schritt 3: Wenn wirklich NIEMAND da ist …​

Aber was kannst du tun, wenn wirklich niemand da ist, mit dem du sprechen kannst. Angenommen du kannst niemanden anrufen, zu keiner Freundin fahren und auch kein Verwandter ist in der Nähe.

Dann hast du immer noch die Möglichkeit deine Einsamkeit von einer anderen Warte aus zu betrachten. Momentan siehst du die Einsamkeit als etwas schlechtes, aber das muss sie nicht unbedingt sein. Sie ist auch deine Chance dich endlich mal mit dir auseinander zu setzen. Dir komplett Zeit für dich zu nehmen.

Wie das aussieht, dass darfst du selbst entscheiden. Mach dir einen schönen Tag in der Therme, geh spazieren oder power dich beim Sport so richtig aus. Momente der Einsamkeit und des Allein seins können sehr heilend sein, wenn wir sie richtig zu nutzen wissen.​

Wer weiß, wann du das nächste Mal Zeit für dich hast? Zeit, in der dich niemand stören wird. Zeit, in der du tun kannst, was du willst, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen? Nutze diese Zeit! Sie ist genauso so kostbar wie die Zeit, die du in der Gegenwart geliebter Personen verbringst.​

Am Ende des Tages sind wir alle mal einsam - und das ist auch gut so. Wenn du über einen längeren Zeitraum immer wieder Einsamkeit spürst, dann könnte das auch ein Hinweis darauf sein, dass generell etwas nicht stimmt mit der Art und Weise, wie du dein Leben lebst. Tust du wirklich, was dich erfüllt und glücklich machst oder lebst du nach dem großen Plan anderer Menschen? …​