Wie du einen stressigen Alltag und eine Liebesbeziehung unter einen Hut bringst …

Von den meisten Frauen wird heute viel verlangt. Im Job soll man verantwortungsvoll sein, wohlmöglich noch eine Führungsposition übernehmen. Wenn man dann nach Hause kommt, wartet dort der Mann und freut sich über eine strahlende feminine Frau, die ihm das Herz wärmt. 

Kein Wunder, dass viele Frauen unter diesen Anforderungen zusammenbrechen oder kapitulieren.

Im heutigen Blogartikel verrate ich dir, was meiner Meinung nach wichtig ist, wenn du den Spagat schaffen willst und dein Leben trotz Stress komplett genießen möchtest ...​

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Du musst beide Seiten entwickeln ...

Um im Job erfolgreich zu sein, ist es notwendig, gewisse männliche Attribute wie Zielfokussierung, Verbissenheit und ja, manchmal auch ein wenig Egoismus an den Tag zu legen.

Wenn du aber​ nach Hause kommst und auch dort als maskuline Person auftrittst, dann wird die Anziehung und die natürliche Dynamik, die dich und deinen Mann zusammengebracht hat, wohlmöglich sterben. Am Ende des Tages möchtest du ja auch nicht ständig in der Verantwortung und Führung sein. Diese Aufgabe kannst du dann getrost dem Mann überlassen (soweit du dich auf ihn verlassen kannst) und dich in deine Weiblichkeit entspannen. 

Du musst zuerst lernen, mit beiden Seiten komfortabel zu sein.

Manchen Frauen fällt es leicht, im Job Gas zu geben oder in ihrer Weiblichkeit zu strahlen und gelassen zu sein. Selten kommt es vor, dass man sofort zu beiden Seiten Zugang hat.

So wie Männer lernen müssen, ihre Emotionen zu fühlen, zuzulassen und zu nutzen, musst du deine maskuline Seite kennen und akzeptieren lernen. Ansonsten fährst du immer mit einem Einrad in einer Welt, in der die Leute bereits auf dem Fahrrad unterwegs sind.

Hab keine Angst vor dem Maskulinen in dir und lehne es nicht ab. Heiße es willkommen und erlebe, zu was es alles gut sein kann. Gleiches gilt natürlich für den Fall, dass du keinen richtigen Zugang zu deiner weiblichen Seite hast. 

Wenn dir der Zugang zu einer der Seiten verwährt ist, dann verbindet du wahrscheinlich ein negatives Bild mit Maskulinität/Femininität. Lass diese Vorurteile hinter dir und entscheide dich dafür, am eigenen Leib zu erfahren, welchen Vorteil man hat, wenn man Zugriff zu beiden Seiten besitzt.​

​Schaffe dir Rituale

Wenn du gelernt hast, alle Anteile deiner Persönlichkeit zu akzeptieren und zu integrieren (sowohl die männlichen als auch die weiblichen), geht es jetzt darum, ​ein Ritual zu entwickeln, dass es dir erlaubt, deine Rolle zu wechseln, um zu entspannen, wenn du in deiner Beziehung bist und Führung zu übernehmen, wenn du zb auf der Arbeit gebraucht wirst. 

Vielleicht nimmst du dir 10 Minuten Zeit für dich, wenn du nach Hause kommst und meditierst kurz. Du kannst auch ein paar Seiten in deinem neuen Buch lesen, bevor du dich in den Partner/Familienalltag stürzt. Wichtig ist, dass du diese Handlung mit der Botschaft verknüpfst: Jetzt ist der Zeitpunkt für Entspannung und Gelassenheit.

Wenn du dann wieder auf der Arbeit ankommst, schaffst du dir auch dort ein Ritual. Leg dir auf deinem Computer eine Datei an, in der du aufschreibst, was du heute alles erledigen möchtest oder lass dir etwas anderes einfallen, dass dir kommuniziert, dass jetzt Zeit für die Arbeit ist.

Mir ist klar, dass diese Abgrenzungen nicht immer so sauber gelingen, denn auch in der Familie sind mal männliche Eigenschaften gefragt, sowie man im Job auch mit weiblichen Fähigkeiten punktet.

Es geht mehr darum, einen bewussten Punkt zu schaffen, der es dir erlaubt, in eine der beiden Energiequalitäten rüberzuwechseln.

Bist du auf Arbeit ständig im Kopf mit der Beziehung beschäftigt, dann leidet deine Karriere darunter. Und wenn du mit deinem Partner bist, dann sollte deine Aufmerksamkeit ihm gelten, statt unerledigten Aufgaben, wenn du nicht willst, dass die Beziehung leidet.