5 lautlose Killer einer Beziehung

Jeder von uns kennt das: Wir sind in einer Beziehung, die uns wirklich glücklich macht, aber plötzlich ändert sich etwas. Nichts Großes - es ist eher subtil. Das Gefühl für die Beziehung hat sich leicht verändert. Am Anfang scheint das noch keine große Sache zu sein, aber mit der Zeit, wird immer klarer, dass etwas anders ist - und das sich die Beziehung langsam zum Schlechteren entwickelt …

Heute verrate ich dir 5 lautlose Killer einer Beziehung. Wenn du diese Killer verstehst, bist du in der Lage, sie in deinen eigenen Beziehungen zu vermeiden, das Glück zu waren und mit dem Mann deiner Träume weiterhin das Leben zu führen, dass ihr euch gemeinsam wünscht.

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1. Unaufmerksamkeit und fehlende Bestätigung​

Ein nicht untypisches Szenario: Ein Partner wird verletzt und erzählt dem Anderen, von der Verletzung, die ihm zugefügt wurde. Der Partner reagiert mit kühler Schulter und meint nur, dass man doch überreagiert hätte und sich wieder beruhigen sollte. Vielleicht stimmt das - oft reagieren wir über. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass in diesem Moment die Verletzung Realität ist.

Wenn solche Muster öfter auftreten, dann tendiert ein Partner oft dazu, stiller zu werden - Dinge nicht mehr offen anzusprechen. Der Partner merkt, dass dem Anderen die Gefühle anscheinend egal sind. Langsam aber sicher baut sich Abneigung auf. Abneigung einem selbst gegenüber, weil man so einen Umgang zulässt und Abneigung dem Partner gegenüber.

Eine geniale Sache, die du machen kannst, um solche Probleme zu verhindern ist: Vermeide Text Kommunikation. Viele Streits beginnen beim Texten oder werden übers Texten ausgefochten. Leider kann per Text keine wirkliche Empathie erzeugt werden, weil wichtige Aspekte des gemeinsamen Umgangs, wie Körpersprache oder Augenkontakt fehlen.

2. Feindseligkeit​

Feindseligkeit in einer Beziehung ist ein garantierter Intimitäts Killer. Feindseligkeit wächst oft, wenn der Eindruck entsteht, dass einer der Partner unaktiv ist, was die Beziehung angeht oder keine Verantwortung für Dinge übernimmt.

Wenn dieses Verhalten sich nicht ändert, obwohl es mit dem Partner besprochen wurde, dann ist der langsame Aufbau eines Gefühls der Feindseligkeit gegenüber der einst geliebten Person oft die Folge.

Um aus dieser Situation auszusteigen, ist es hilfreich, wenn man seinen Schock über das Verhalten des Partners, in Empathie verwandelt. Versuch, die Perspektive deines Partners zu verstehen. Es kommt uns oft nur so vor, als hätte der Mann schlechte Absichten, die sein Verhalten bestimmen - oft haben wir Männer auch Angst oder sind unsicher und verhalten uns deswegen auf unangebrachte Art und Weise. Angst und Unsicherheit sind Dinge, die du sicher auch kennst und nachvollziehen kannst.

Wenn du dem Mann mit Verständnis und Interesse am Grund seines Verhaltens begegnest, dann gibst du ihm die Chance, sich an dieser Stelle weiter zu entwickeln und damit die gemeinsame Beziehung zu stärken.

3. Sexuelle Unterdrückung

Wenn einer der Partner das Gefühl hat, dass die sexuellen Bedürfnisse nicht erfüllt werden, dann wird dieses Thema oft unter den Teppich gekehrt. Die eigene sexuelle Unzufriedenheit anzusprechen kann ein Gefühl des Unwohlseins nach sich ziehen und das aus vielen verschiedenen Gründen - den Anderen nicht verletzen wollen - sexuelle Themen sind mit einem “Taboo” belegt.

Die Gründe mal beiseite gelassen, sind sexuelle Unzufriedenheiten in Beziehungen ein reales Problem. Ohne die sexuelle Bindung und den körperlichen Austausch kann die Intimität leiden und am Ende finden sich beide Partner in einer WG-artigen Beziehung wieder - in der niemand wirklich zufrieden ist.

4. Stillschweigende Enttäuschung

Enttäuschung zuzugeben kann eine harte Aufgabe sein. Viele Beziehungen enden, weil ein oder beide Partner ihre Enttäuschungen nicht angemessen ausdrücken und sich dann langsam Feindseligkeit (siehe Punkt 2) bildet.

Um mit einer Enttäuschung richtig umzugehen, solltest du im ersten Schritt den vollen Umfang der Enttäuschung dir gegenüber anerkennen und ehrlich sein - um es dann dem Partner mitzuteilen.​

Allein dadurch, dass ihr über die Enttäuschung redet, kann es passieren, dass sich die Lage bessert oder das Problem sich komplett auflöst. Oft wird durch die offene Aussprache eine Situation geschaffen, in der sich beide Partner noch intimer kennenlernen, was dann wiederum die gemeinsame Bindung stärkt.

5. Fehlendes Vertrauen​

Fehlendes Vertrauen kann oft daher kommen, dass man in einer früheren Beziehung verletzt oder betrogen wurde. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, dass Vertrauen in der Beziehung verloren geht (wobei sowas oft zu einem späteren Zeitpunkt passiert).

Fehlendes Vertrauen resultiert oft in Spannungen, die dann in ihrer Folge die Beziehung mehr und mehr schwächen.

Oft haben Vertrauensprobleme aber den Ursprung in dir selbst.

Wenn du selbst Probleme mit dem Vertrauen hast, dann kann es sein, dass du in deiner Beziehung bestimmte Aspekte deiner Selbst unterdrückst, um beispielsweise den Mann damit nicht zu verschrecken und zu verlieren.

Für dich ist es wichtig diese unerfüllten Aspekte wahrzunehmen, anzuerkennen und einen Weg zu finden, wie du sie erfüllen kannst.​